Human & Organizational Performance (oder einfach: HOP) ist kein Programm und auch nicht einfach "nur" ein Werkzeug. Es ist eine Denkweise, die sich mit der menschlichen Leistungsfähigkeit und ihrer Abhängigkeit vom Arbeitsumfeld und dem Sozialgefüge befasst.
HOP betrachtet Arbeit ganz ehrlich und unverblümt als das, was sie ist: komplex, variabel, voller Zielkonflikte, und eingebettet in ein Umfeld aus Regeln, Erwartungen, Ressourcen, Stressfaktoren und sozialen Dynamiken. Daraus entsteht ein menschenzentrierter Ansatz, der nicht versucht, das Verhalten zu reparieren, sondern die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Die Arbeit soll so gestaltet werden, dass es leicht ist, das Richtige zu tun, und es schwerer wird, in der Arbeitsausführung zu scheitern. Es geht nicht um die Frage, ob Menschen Fehler machen, sondern wie wir mit der unvermeidlichen Tatsache umgehen und wie wir Arbeit gestalten, damit aus normalen menschlichen Schwankungen keine schweren Ereignisse entstehen.
Das Fundament für diese Art des Denkens schöpft HOP aus den wichtigsten Erkenntnissen der Arbeitspsychologie und fasst sie in seinen fünf Prinzipien zusammen: