Human Safety Excellence
Das Framework auf Basis von HOP, Safety‒II und Operational Learning unterstützt Fachkräfte für Arbeitssicherheit, leitende Sifas und Heads of Safety dabei, den Arbeitsschutz ehrlich, wirksam und strategisch anschlussfähig zu entwickeln. Mit klaren Zielen und einem lohnenden Entwicklungsweg, der weit über Sicherheit hinaus geht.
Warum Human Safety Excellence?
Bei euch läuft es bereits richtig gut im Arbeitsschutz und ihr habt einiges vorzuweisen:
Erfahrene Fachkräfte
Klare Rollen
Solide Kennzahlen
Saubere Prozesse
Etablierte Systeme
Und trotzdem bleibt dieses Gefühl von "Eigentlich müsste doch mehr möglich sein."
Was du hier brauchst, ist kein „mehr davon” oder „weiter so”. Es braucht auch nicht noch mehr Regeln und Kontrolle. Und du brauchst sehr wahrscheinlich auch nicht noch mehr Personal, um alle Aufgaben zu erledigen. Was du wirklich brauchst, ist eine neue Wirksamkeit von dem, was du ohnehin schon tust. Und genau hier kommt das Human Safety Excellence Framework ins Spiel ...
Kulturentwicklung von innen heraus
Human Safety Excellence ist ein Entwicklungsframework für Organisationen, die Sicherheit nicht nur organisieren, sondern kulturell verankern wollen. Der Ansatz verbindet Human & Organizational Performance (HOP), Safety-II und ehrlichen Arbeitsschutz zu einem klaren Entwicklungsweg für Mensch und Organisation.
Das Rezept dahinter: Inside‒Out statt nur Top-down.
Die Zeiten, in denen wir versuchen, einen kulturellen Wandel durch Ansagen und Vorgaben zu erzielen, sind endgültig vorbei! Wir haben verstanden, dass Kultur im höchsten Maße von der Einstellung der Menschen abhängt. Diese wiederum wird vorrangig geprägt durch das, was wir im Alltag erleben. In unserem täglichen Handeln sind wir also in der Lage, genau die richtigen Akzente zu setzen, die eine andere Sicht zulassen, anderes Verhalten anregen und gemeinsame Entwicklung ermöglichen. Genau dieser Mechanismus ist der kulturell stärkste Hebel. Darum beginnt Human Safety Excellence mit der Entwicklung derjenigen, die Sicherheit im Alltag gestalten, leben und wirksam machen müssen. Eine*r davon bist du.
Der Entwicklungsweg im HSE-Framework
Das Framework besteht aus 5 Entwicklungsstufen
01
Explorer – Entdecker*innen
Explorer beginnen, Arbeit und Sicherheit neu zu betrachten. Sie erkennen, dass Regeln und Kennzahlen nicht erklären, was im Alltag wirklich passiert. Sie lernen, Unterschiede zwischen Planung und Realität wahrzunehmen und einfache Schuldzuweisungen zu hinterfragen. Für die Organisation entstehen erste ehrliche Gespräche über Arbeit.
02
Practitioner – Praktiker*innen
Practitioner wenden HOP- und Safety-II-Prinzipien im Alltag an. Sie nutzen bestehende Arbeitsschutz-Werkzeuge praxisnäher und lernen aus realer Arbeit statt nur aus Vorfällen. Dadurch wird Arbeitsschutz greifbarer und wirksamer. Lernen beginnt dort, wo Arbeit tatsächlich stattfindet.
03
Facilitator – Begleiter*innen
Facilitators halten Lern- und Dialogräume, in denen offen über Arbeit gesprochen werden kann. Sie lernen, Spannungen auszuhalten, Schuldlogiken zu unterbrechen und Erfahrungen systemisch zu übersetzen. Teams gewinnen Vertrauen und Lernfähigkeit. Sicherheit wird ehrlicher und Probleme werden früher sichtbar.
04
Champion – Wegbereiter*innen
Champions befähigen andere und tragen den Ansatz über Fachgrenzen hinweg. Sie sichern Qualität, entwickeln weitere Facilitators und moderieren Integration in unterschiedlichen Bereichen. Human Safety Excellence wird skalierbar. Die Organisation wird unabhängiger von einzelnen Personen.
05
Strategist – Strateg*innen
Strategists verankern Human Safety Excellence in Steuerung, Führung und Strategie. Sie denken in Wirkmechanismen statt in Maßnahmen und integrieren Sicherheit in bestehende (Management-)Systeme. Sicherheit wird Teil guter Unternehmensführung. Die Organisation bleibt auch unter Druck stabil und lernfähig.
Diese Entwicklung im Human Safety Excellence Framework passiert nicht automatisch. Sie wird bewusst gestaltet durch Lernen, Anwendung, Reflexion und Begleitung. Dazu wird sie mit unterschiedlichen Kompetenzen und Formaten verknüpft, die jeweils zur Reife und Rolle passen.
Kompetenzprofile des HSE-Frameworks
Das sind die Kompetenzen für die verschiedenen Entwicklungsstufen
Wirkung auf vielen Ebenen
Human Safety Excellence hinterlässt Spuren.
Einstellung
Alles beginnt mit unserer inneren Haltung. Sie bestimmt maßgeblich unser Denken und Handeln. Das Human Safety Excellence Framework entwickelt ein Menschenbild der Wertschätzung für diejenigen, die jeden Tag den Laden am Laufen halten. Das schafft Akzeptanz und Neugier und ermöglicht einen unverstellten Blick auf die Arbeitsrealität. Also genau dorthin, wo Sicherheit letztlich passiert.
Prozesse
In allen Phasen des Human Safety Excellence Frameworks geht es knallhart um die Umsetzung der neuen Perspektiven und Strategien in deinen betrieblichen Alltag. Das bedeutet zu allererst: Wir passen die Prozesse an, mit denen du täglich nach außen hin wirkst und deine Einstellung zeigst. Denn die Art und Weise, wie du sie gestaltest und umsetzt, ist dein erster Hebel zur Gestaltung der Kultur.
Mitwirkung
Üblicherweise wollen wir Mitwirkung dadurch erreichen, dass wir Zielvorgaben machen oder äußere Anreize schaffen. Mit dem inside-out-Ansatz entsteht die Mitwirkung nicht nicht mehr durch Prämien, sondern durch Wahrnehmung der Veränderungen in Einstellungen und Prozessen. Erfolgserlebnisse schaffen positive Emotionen beim Thema Sicherheit und die Freude am Mitmachen entsteht automatisch.
Lernen
Lernen ist eine der Top-Fähigkeiten in einer immer flüchtigeren Arbeitswelt. Human Safety Excellence macht dich, die Beschäftigten und das gesamte Unternehmen bereit für das Lernen aus dem Arbeitsalltag und die Antizipation von Risiken für morgen. Prozesse und Werkzeuge werden zu Lernformaten ausgebaut, die einen Austausch über alle Hierarchieebenen und Perspektiven ermöglichen.
Kultur
Die enge Vernetzung aller Akteure im Unternehmen schafft Transparenz und fördert das gegenseitige Vertrauen. Das hat positive Auswirkungen auf das friedliche Miteinander und zahlt unmittelbar auf das Wohlbefinden ein. Sicherheit, Qualität und Unternehmenserfolg bekommen eine gemeinsame Basis, in der die Verantwortung geteilt wird, nicht einfach nur wegdelegiert.
Das Ergebnis: Eine menschenzentrierte, ehrliche und lernorientierte Unternehmenskultur. Nicht auf dem Papier, sondern täglich glebt.
Für wen ist Human Safety Excellence?
Das HSE-Framework ist ein Framework für die gesamte Organisation und beteiligt grundsätzlich alle Personenkreise und Hierarchieebenen.
Dabei gilt: eins nach dem anderen.
Kernzielgruppe für den Einstieg in das Human Safety Excellence Framework sind die maßgeblichen Akteure im Arbeitsschutz:
Fachkräfte für Arbeitssicherheit
Fachkräfte für Arbeitssicherheit, die ihre Arbeitsweise mit HOP und Safety-II als Aushängeschild für moderne Arbeitsgestaltung und Kulturentwicklung entwickeln und eine neue Wirksamkeit ihrer Prozesse erzielen wollen.
Safety Leader & Leitende SiFas
Leitende und strategische Arbeitschützer*innen, die für sich und ihr Team das nächste Level der Sicherheitskultur erreichen und mit menschenzentrierten Prozessen Mitstreiter*innen gewinnen wollen.
Je nach Umsetzungsstand, Zielen und geplanter Entwicklungsstufe hält das Framework Formate und Werkzeuge für die Beteiligung der folgenden Personengruppen vor:
Führungskräfte
Führungskräfte lernen, welchen Einfluss sie auf sichere und gute Arbeit haben – jenseits von Regeln und Appellen. Sie entwickeln ein besseres Verständnis für reale Arbeit, Risiken und Zielkonflikte. Sicherheit wird Teil guter Führung, nicht eine zusätzliche Aufgabe. Operative FK erhalte Werkzeuge, die Human Safety an der Schnittstelle zu den Beschäftigten wriksam machen.
Management, HR & Co.
Human Safety Excellence bietet einen strategischen Blick auf Sicherheit als Organisationsfähigkeit. Es verbindet Kultur, Lernen und Steuerung, ohne neue Parallelwelten zu schaffen. Sicherheit wird langfristig wirksam in bestehende Strukturen und Entwicklungslogiken integriert. Das Framework ist ein Ausgangspunkt, um Fehler- und Lernkultur im Unternehmen zu leben.
Beauftragte
Beauftragte (z. B. SiBe, IMS-B, QMB) erhalten Orientierung, wie ihre Rolle wirksam zur Verbesserung von Arbeit und Sicherheit beitragen kann. Sie lernen, zwischen formalen Anforderungen und gelebter Praxis zu vermitteln. Prozesse werden transparenter, Vertrauen und Einbung der Beschäftigten größer. Das stärkt ihre Anschlussfähigkeit und reduziert reine Symbolarbeit.
Beschäftigte
Beschäftigte werden aktiv in die Gestaltung sicherer Arbeit einbezogen. Ihre Erfahrung aus dem Arbeitsalltag wird ernst genommen und als Lernquelle genutzt. Das erhöht Mitwirkung, Vertrauen und die Qualität von Lösungen. Werkzeuge für den Arbeitsalltag sorgen für mehr Klarheit und Bewältigungskompetenz.
Wo stehst du? Was willst du erreichen? Wer muss mitziehen? Finden wir es heraus…
Beispiele gefällig?
Die Wege durch das Framework sind vielfältig. Das hier sind meine besten Eistiegspunkte für dich, um mit Human Safety Excellence zu beginnen:
Der schnelle Einstieg für alle | Level: Explorer
HOP Basics Online-Kurs
Der erste deutschsprachige Selbstlern-Online-Kurs zu Human & Organizational Performance (HOP). In diesem Kurs kannst du mit wenig Aufwand und ohne jegliche Verpflichtung in HOP reinschnuppern und für dich erkennen, wo es dir weiterhelfen kann. Ich begleite dich in diesem Kurs mit Videos, einem Workbook, Live-Calls und Sprechstunde.
Das Basis-Mentoring für Sifas | Level: Practitioner
HOP Basics Mentoring
Das Human Safety Excellence Online-Mentoring-Programm für SiFas und ihren Arbeitsalltag. Es schließt sich nahtlos an den Grundlagenkurs HOP! Basics an und ist genau das Richtige für dich, wenn du aus dem Selbstlern-Kurs in die betreute Umsetzung mit Expertenrat und Austausch in der Gruppe Gleichgesinnter gehen willst.
Das Mentoring für safety Leader | Level: Facilitator
Safety Leader Mentoring
Das ist der Startschuss zur Human Safety Excellence für dich und dein Team. Der Clou: Ich unterstütze dich und du unterstützt deine SiFas. Nicht zusätzlich zu deinen Aufgaben, sondern darin verankert. Wir arbeiten an euren Prozessen und schaffen ein gemeinsames Verständnis. In der Safety Leader-Gruppe bekommst du Feedback und Rückendeckung.
Kostenloses Orientierungsgespräch
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Über Matthias Parey
Matthias ist promovierter Sicherheits- und Brandschutzingenieur sowie ausgewiesener Experte für Human and Organizational Performance (HOP), Safety II und modernes Sicherheitsmanagement. Er unterstützt Unternehmen dabei, Arbeitsschutz neu zu denken und die menschlichen und organisatorischen Faktoren wirksam zu integrieren. Als erster Anbieter macht er HOP im deutschsprachigen Raum einer breiten Öffentlichkeit zugänglich und gilt als praxisnaher Impulsgeber für eine zukunftsfähige Sicherheitskultur. Er ist Trainer, Mentor und Berater, sowie Begründer und Ausrichter der HOPKON® – der ersten deutschsprachigen Konferenz für HOP, Safety-II und Operational Learning im Arbeitsschutz und darüber hinaus.
"Wer Sicherheit will, muss zuerst die Arbeit verstehen. Mit HOP und Safety-II erleben wir einen völlig neuen Arbeitsschutz, der die Rahmenbedingungen guter Arbeit in den Mittelpunkt stellt, sodass Sicherheit als logische Konsequenz entsteht."
Noch nicht der richtige Zeitpunkt?
Kein Problem. Du kannst gern trotzdem folgendes tun: